May Day 2023: People's power and socialism instead of dictatorship of banks and corporations!
May Day declaration of the Party of Labour of Austria (PdA), 1 May 2023
May Day is the international day of struggle of the working class. This year the Party of Labour of Austria calls for rallies in Vienna, Linz and Innsbruck. Our slogan is: People's power and socialism instead of the dictatorship of banks and corporations!
The imperialist war in Ukraine has been raging for over a year. For decades, the peoples of the Soviet Union lived among themselves in peace and brotherhood, but since the capitalist counterrevolution there have been conflicts and military confrontations. This clearly shows: socialism means peace, capitalism means war.
Today, the Ukrainian and Russian working class are being used as cannon fodder for the imperialist confrontation between capitalist Russia, which started this war, and the USA, NATO and EU, which have been fuelling the conflict since the Maidan coup of 2014. At stake are spheres of influence and geopolitical bases, control of resources, markets and transport networks in the Eurasian region. The workers have no interest in this war. They must turn their weapons against the rulers of all sides and force peace.
Austrian neutrality has once again been severely damaged in this war. The government finances the right-wing nationalist Kiev regime and arms supplies, it covers up human rights violations and the homage paid to Nazi collaborators in Ukraine, it acts as a NATO propaganda organ. In contrast, what is needed is a consistent policy of neutrality and peace, oriented towards an immediate ceasefire and a negotiated solution.
The capitalist economic crisis, the misguided pandemic policy and the absurd sanctions and economic war have led to social upheavals in Austria. Particularly striking is the inflation: many people no longer know how to pay their bills and how to live a decent life as wages, social benefits and pensions lag behind inflation. While poverty, poverty risk and existential insecurity grow, the profits of banks and corporations rise to astronomical heights. This clearly shows for whom the capitalist economic system is there, namely for the profit maximisation and wealth of a minority, for the exploitation and oppression of the vast majority.
The governments in the bourgeois-capitalist state are always governments of capital. They do not care about the welfare of the working people, but only about the profits of the corporations. Therefore, apart from insufficient handouts, they remain inactive. The ruling policy is the anti-people and anti-workers policy of the rulers - and these are the banks and corporations that have established a dictatorship veiled with an illusion of democracy.
It needs the organised class struggle against exploitation and oppression, against capitalism and imperialism. It needs revolutionary people's power and socialism to overthrow the rulers and their political lackeys in all parliamentary parties. It needs systemic change to enable all people to live in security, prosperity and peace. The working class and the popular strata are not begging for handouts but fighting for their social and democratic rights!
For people's power and socialism!
For peace and international solidarity!
Long live May Day!
Maiaufruf der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) zum 1. Mai 2023
Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. Die Partei der Arbeit Österreichs ruft heuer zu Kundgebungen in Wien, Linz und Innsbruck auf. Unser Motto lautet: Volksmacht und Sozialismus statt Diktatur der Banken und Konzerne!
Seit über einem Jahr tobt der imperialistische Krieg in der Ukraine. Über Jahrzehnte lebten die Völker der Sowjetunion untereinander in Frieden und Geschwisterlichkeit, seit der kapitalistischen Konterrevolution gibt es Konflikte und militärische Auseinandersetzungen. Damit zeigt sich deutlich: Sozialismus bedeutet Frieden, Kapitalismus bedeutet Krieg.
Heute müssen die ukrainische und die russische Arbeiterklasse als Kanonenfutter herhalten für die imperialistische Konfrontation zwischen dem kapitalistischen Russland, das diesen Krieg begonnen hat, und denUSA, der NATO und EU, die den Konflikt seit dem Maidan-Putsch von 2014 befeuern. Es geht um Einflusssphären und geopolitische Stützpunkte, um die Kontrolle von Ressourcen, Märkten und Transportnetzen in der eurasischen Region. Die Arbeiterinnen und Arbeiter haben kein Interesse an diesem Krieg. Sie müssen die Waffen gegen die Herrschenden aller Seiten wenden und den Frieden erzwingen.
Die österreichische Neutralität wurde in diesem Krieg abermals schwer beschädigt. Die Regierung finanziert das rechtsnationalistische Kiewer Regime und Waffenlieferungen, sie deckt Menschenrechtsverletzungen und die Huldigung von Nazi-Kollaborateuren in der Ukraine, sie agiert als NATO-Propagandaorgan. Demgegenüber bräuchte es eine konsequente Neutralitäts- und Friedenspolitik, die auf einen sofortigen Waffenstillstand und eine Verhandlungslösung orientiert.
Die kapitalistische Wirtschaftskrise, die verfehlte Pandemiepolitik sowie der widersinnige Sanktions- und Wirtschaftskrieg haben in Österreich zu sozialen Verwerfungen geführt. Besonders markant ist die Teuerung: Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen und wie sie ein anständiges Leben führen sollen, da die Löhne, Sozialleistungen und Pensionen hinter der Inflation zurückbleiben. Während Armut, Armutsgefährdung und Existenzunsicherheit wachsen, steigen die Profite der Banken und Konzerne in astronomische Höhen. Damit zeigt sich deutlich, für wen das kapitalistische Wirtschaftssystem da ist, nämlich für die Gewinnmaximierung und den Reichtum einer Minderheit, für die Ausbeutung und Unterdrückung der großen Mehrheit.
Die Regierungen im bürgerlich-kapitalistischen Staat sind immer Regierungen des Kapitals. Sie sorgen sich nicht um das Wohlergehen der arbeitenden Menschen, sondern nur um die Profite der Unternehmen. Daher bleiben sie abgesehen von unzureichenden Almosen untätig. Die herrschende Politik ist die volks- und arbeiterfeindliche Politik der Herrschenden – und das sind die Banken und Konzerne, die eine mit einer Demokratieillusion verschleierte Diktatur errichtet haben.
Es braucht den organisierten Klassenkampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen den Kapitalismus und Imperialismus. Es braucht die revolutionäre Volksmacht und den Sozialismus, um die Herrschenden und ihre politischen Lakaien in allen Parlamentsparteien zu stürzen. Es braucht einen Systemwechsel, um allen Menschen ein Leben in Sicherheit, Wohlstand und Frieden zu ermöglichen. Die Arbeiterklasse und die Volksschichten betteln nicht um Almosen, sondern kämpfen für ihre sozialen und demokratischen Rechte!
Für Volksmacht und Sozialismus!
Für Frieden und internationale Solidarität!
Hoch der 1. Mai!